• Silmaril
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silmaril01Welche Harfenspielerin hat noch das Glück, im selben Ort zu leben, wie ein Harfenbauer? In Göhr gibt es weniger als 50 Einwohner in 14 Häusern … in einem lebe ich, in einem anderen Frank Sievert mit seiner Atelier-Werkstatt. Dort ist bereits 1998 meine „Silmaril“ entstanden.

Obwohl ich immer eine Harfe aus heimischen Hölzern wollte, durfte mir Frank schließlich mein Traum-Instrument aus Padouk bauen. Diese Bäume wachsen in tropischen Plantagen und wegen seiner Farbe wird das Holz auch Korallen-Holz genannt.

silmaril02Als ich sie neu eingespielt habe, war ich vollkommen überwältigt von ihrem brillanten Klang. Sie lädt mich mit ihrem langen Hall zu eher ruhigen Stücken ein, die an die Weite des Himmels oder das Gefühl am Meer erinnern.

Weich, rhythmisch und verspielt … diese Spielweise habe ich vor allem an diesem Instrument gelernt und es sind sehr viele eigene Stücke an ihr entstanden.

Die Silmaril ist die Harfe, mit der ich meine CD „Klippenflug“ aufgenommen habe und die ich nun seit mehr als 20 Jahren begeistert spiele.

Eine wichtige Begleiterin auf Reisen ist meine kleine Reiseharfe. Es ist ganz erstaunlich, wie gut ein so kleines, leichtes und relativ schnell gebautes Instrument klingen kann!

Sie entstand 2011 bei einem Baukurs der Klangwerkstatt Markt Wald. Die Instrumente, die bei deren Baukursen entstehen, wurden zu ihrer Zeit von umherziehenden Musikern gespielt und dementsprechend leicht gebaut. Mit der leichten Bauweise und den geringen Saitenspannungen hat die Reiseharfe einen feinen, silbrigen und obertonreichen Klang, der eine erstaunlich große Tragweite besitzt.

Da ich durch einen Tragegurt sehr beweglich mit der kleinen Harfe bin, nehme ich sie auch – zusätzlich zu einer meiner anderen Harfen – zum Unterrichten in Harfen-Spielkursen.

eulen ulmeIm Februar 2017 ist meine „Eulenulme“ fertig geworden.

Zusätzlich zur Silmaril von Frank Sievert und der Reiseharfe vom Baukurs der Klangwerkstatt Markt Wald wollte ich eine Harfe, an der ich nicht so schwer tragen muss und trotzdem alle meine Stücke spielen kann.

Unter geduldiger Anleitung von Buxe (Burkart Kleiner) habe ich mir über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahren in Frank Sievert‘s Atelierwerkstatt eine „Manula“ gebaut. Nach jedem Schritt zeigte Buxe mir den nächsten Schritt und nahm sich für mich Zeit, wann immer ich zum Bauen kam. Und dass dies nicht regelmäßig geschah, zeigt die Dauer der Bauphase!

Aus den Brettern eines dicken Baumstammes am Ende ein so edles Instrument herzustellen, war ein einmaliges Erlebnis für mich! Und schon in der ersten Phase war die Faszination groß für dieses wunderbare Holz. Ich hatte mich für Ulme entschieden. Ganz eindeutig sind in der Maserung Eulen zu erkennen … das kann man in der kleinen Fotoserie bewundern.

Vom Tonumfang kann ich nun alle meine Stücke auf der „Eulenulme“ spielen … was ich vorher schon wusste, hat sich wieder bestätigt: Jede Harfe hat ihren eigenen Klang und entfaltet sich bei anderer Musik. Deshalb spiele ich gar nicht so oft die „alten“ Stücke auf der neuen Harfe und so entstehen plötzlich neue Stücke!

Was ich auf meiner CD „Klippenflug“ mit „Harfe & Lore“ sagen wollte, wird wieder deutlich: Nicht ICH erfinde neue Musik, sondern die Harfe durch mich … und umgekehrt – es ist wie ein Dialog. Darum heißt auch das erste Stück, das an der „Eulenulme“ entstanden ist: „Ulmentanz“

Und liebevoll nenne ich sie bei ihrem kurzen Namen … die „Eule“.

 

silmaril01Welche Harfenspielerin hat noch das Glück, im selben Ort zu leben, wie ein Harfenbauer? In Göhr gibt es weniger als 50 Einwohner in 14 Häusern … in einem lebe ich, in einem anderen Frank Sievert mit seiner Atelier-Werkstatt. Dort ist bereits 1998 meine „Silmaril“ entstanden.

Obwohl ich immer eine Harfe aus heimischen Hölzern wollte, durfte mir Frank schließlich mein Traum-Instrument aus Padouk bauen. Diese Bäume wachsen in tropischen Plantagen und wegen seiner Farbe wird das Holz auch Korallen-Holz genannt.

silmaril02Als ich sie neu eingespielt habe, war ich vollkommen überwältigt von ihrem brillanten Klang. Sie lädt mich mit ihrem langen Hall zu eher ruhigen Stücken ein, die an die Weite des Himmels oder das Gefühl am Meer erinnern.

Weich, rhythmisch und verspielt … diese Spielweise habe ich vor allem an diesem Instrument gelernt und es sind sehr viele eigene Stücke an ihr entstanden.

Die Silmaril ist die Harfe, mit der ich meine CD „Klippenflug“ aufgenommen habe und die ich nun seit mehr als 20 Jahren begeistert spiele.

Eine wichtige Begleiterin auf Reisen ist meine kleine Reiseharfe. Es ist ganz erstaunlich, wie gut ein so kleines, leichtes und relativ schnell gebautes Instrument klingen kann!

Sie entstand 2011 bei einem Baukurs der Klangwerkstatt Markt Wald. Die Instrumente, die bei deren Baukursen entstehen, wurden zu ihrer Zeit von umherziehenden Musikern gespielt und dementsprechend leicht gebaut. Mit der leichten Bauweise und den geringen Saitenspannungen hat die Reiseharfe einen feinen, silbrigen und obertonreichen Klang, der eine erstaunlich große Tragweite besitzt.

Da ich durch einen Tragegurt sehr beweglich mit der kleinen Harfe bin, nehme ich sie auch – zusätzlich zu einer meiner anderen Harfen – zum Unterrichten in Harfen-Spielkursen.

eulen ulmeIm Februar 2017 ist meine „Eulenulme“ fertig geworden.

Zusätzlich zur Silmaril von Frank Sievert und der Reiseharfe vom Baukurs der Klangwerkstatt Markt Wald wollte ich eine Harfe, an der ich nicht so schwer tragen muss und trotzdem alle meine Stücke spielen kann.

Unter geduldiger Anleitung von Buxe (Burkart Kleiner) habe ich mir über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahren in Frank Sievert‘s Atelierwerkstatt eine „Manula“ gebaut. Nach jedem Schritt zeigte Buxe mir den nächsten Schritt und nahm sich für mich Zeit, wann immer ich zum Bauen kam. Und dass dies nicht regelmäßig geschah, zeigt die Dauer der Bauphase!

Aus den Brettern eines dicken Baumstammes am Ende ein so edles Instrument herzustellen, war ein einmaliges Erlebnis für mich! Und schon in der ersten Phase war die Faszination groß für dieses wunderbare Holz. Ich hatte mich für Ulme entschieden. Ganz eindeutig sind in der Maserung Eulen zu erkennen … das kann man in der kleinen Fotoserie bewundern.

Vom Tonumfang kann ich nun alle meine Stücke auf der „Eulenulme“ spielen … was ich vorher schon wusste, hat sich wieder bestätigt: Jede Harfe hat ihren eigenen Klang und entfaltet sich bei anderer Musik. Deshalb spiele ich gar nicht so oft die „alten“ Stücke auf der neuen Harfe und so entstehen plötzlich neue Stücke!

Was ich auf meiner CD „Klippenflug“ mit „Harfe & Lore“ sagen wollte, wird wieder deutlich: Nicht ICH erfinde neue Musik, sondern die Harfe durch mich … und umgekehrt – es ist wie ein Dialog. Darum heißt auch das erste Stück, das an der „Eulenulme“ entstanden ist: „Ulmentanz“

Und liebevoll nenne ich sie bei ihrem kurzen Namen … die „Eule“.